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07.04.2010
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Feuer Groß
brennt Scheune
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16
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Alarmzeit:
18.52
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Einsatzende:
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Kräfte in
Bereitstellung:
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Kräfte im
Einsatz: ca 120
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Einsatzort:
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Gudow,
Ortsteil Kehrsen, Im Südweiler
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Fahrzeuge:
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LF 20/16, TLF 16, GW-L1
Feuerwehren Gudow,
Mölln, Besenthal,
Hollenbek,
Grambek, Steley,
Lehmrade
und Langenlehsten,
TEL sowie die Bereitschaft des KFV
1 Rettungswagen
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Der
dunkle Rauchpilz war schon aus 25 Kilometer Entfernung bis hinter
Ratzeburg sichtbar, die Flammen schlugen bis zu 15 Meter hoch aus der
brennenden Scheue auf einem Bauernhof am Ortsrand der kleinen
Gemeinde. Der beißende Geruch vernebelte die Straße und
wurde vom Wind über Felder bis hin nach Mölln getragen, als
ein Großfeuer am späten Mittwochabend eine Scheue
vollständig vernichtete. Bereits beim Eintreffen der ersten
Einsatzkräfte stand die Scheue im Vollbrand. Mehrere Anrufer
meldeten der Leitstelle gegen 18:55 Uhr, dass sie eine starke
Rauchentwicklung im Bereich der Ortschaft Kehrsen
sahen. Die Leitstelle zögerte nicht und gab sofort Großalarm
für die neun umliegenden Freiwilligen
Feuerwehren aus Mölln, Gudow,
Besenthal,
Hollenbek,
Grambek,
Büchen,
Steley,
Lehmrade und Langenlehsten.
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Weil unklar war ob Personen bei dem Feuer verletzt wurden, wurde
zusätzlich noch eine Rettungswagenbesatzung aus Lehmrade
alarmiert. „Zu retten gibt es für die Feuerwehr in dieser
Scheune nichts mehr“, sagte Amtwehrführer
und Einsatzleiter Marc Eggert. Sofort begann ein Teil der 120
Einsatzkräfte zwei dicht neben der
brennenden Scheune
stehende Schuppen sowie das acht Meter entfernte große
Bauernhaus zu kühlen und so vor den Flammen zu schützen.
„Das Feuer breitete sich rasend schnell aus. Als wir eintrafen,
stand die 20 x 10 Meter große Scheue bereits komplett im
Vollbrand“, berichtete Amtswehrführer Marc Eggert. Auch drei
dicht an dem brennenden Gebäude stehende Autos fielen den
Flammen zum Opfer. „Um den Einsatz besser vor Ort zu koordinieren,
wurde zusätzlich die Technische
Einsatzleitung des Kreisfeuerwehrverbandes sowie der Fachberater
Löschzug Gefahrgut und ein THW Experte angefordert“, so Eggert
weiter. Die Löscharbeiten wurden durch mehrere kleinere
Explosionen sowie zahlreiche im Gebäude befindliche Gas-,
Sauerstoff-,
und
Acetylenflaschen erschwert und zwangen die Einsatzkräfte somit
immer wieder zum Rückzug. „Einen Innenangriff konnten die 12
Atemschutztrupps nicht mehr vornehmen, da bereits große Teile
der Scheune einstürzten“.
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| Zusätzlich zu der
Wasserversorgung aus einem nah gelegenen Löschteich wurde ein
Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen nach Gudow
eingerichtet. Unermüdlich kämpfen die 120 Einsatzkräfte
mit ihren 25 Einsatzfahrzeugen der Wehren gegen die Flammen an –
trotzdem konnten am Ende nur die umliegenden Gebäude gerettet
werden. Mit
Hilfe der
Möllner
Wärmebildkamera wurden zum Schluss der Löscharbeiten die
letzten Glutnester lokalisiert und gezielt abgelöscht. Gegen 21
Uhr konnte der Leitstelle „Feuer aus“ gemeldet werden. Saubere
Schläuche sowie frische Atemluftflaschen brachte die
Kreisbereitschaft der Kreisfeuerwehrzentrale zum Einsatzort. „Die
Eigentümerin der Scheune hatte das Gebäude an einen
Schrotthändler vermietet, der diese jetzt als Lager und
Werkstatt nutzte“, berichtete ein Polizeibeamter vor Ort. Zwei
Beamte des Zentralen Kriminaldauerdienst (ZKD)
Lübeck begannen noch am Abend mit den ersten Ermittlungen. Zur
Schadenshöhe konnten am Mittwochabend noch keine Angaben gemacht
werden. Um 23:30 Uhr rückten die letzten Einsatzkräfte von
der Brandstelle ab. Personen wurden beim dem
Feuer nicht
verletzt. |
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| Text und Bilder Christian
Nimtz |
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